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Smart Dust – Intelligenter Staub

Was viele noch für Science Fiction halten, ist längst machbar: Nanotechnologie kann eingesetzt werden, um uns zu überwachen, unsere Gedanken zu lesen und unsere Emotionen zu steuern.

Wie Zensur und präventive Zensur missliebiger Information den Lauf der Welt beeinflussen, haben die letzte US-Wahl oder Covid-19 veranschaulicht. Durch selektive Wiedergabe von Inhalten werden die individuelle Wahrnehmung der Realität und in Konsequenz die öffentliche Meinung sowie das Verhalten der breiten Masse beeinflusst. Das funktioniert, so lange die Zielperson die relevanten Kanäle frequentiert und genug Zeit an ihren Endgeräten verbringt – womit für die Spitze der pyramidalen Hierarchie ein gewisses Risiko verbunden ist. Immer mehr Menschen misstrauen dem System und seiner vierten industriellen Revolution. Daher setzt kognitive Kriegsführung auf invasivere Technologien wie RFID-Chips, Brain-Computer-Interfaces (BCI), Smart Dust und Nano-Bots – auf Technologie, die nicht mehr nur am, sondern im Organismus arbeitet. Direkte Steuerungsfunktion, anstelle von indirekter Manipulation. Nur so wird die Herrschaftskaste Gedanken, Emotionen und Reaktionen ihres Humankapitals verlässlich kontrollieren und antizipieren können. 

Das mag für manchen nach Science Fiction klingen. Ist es aber nicht. Implantierte RFID-Chips ersetzen schon jetzt Bankkarten, ÖV-Tickets und Haustürschlüssel. Seit knapp zehn Jahren diskutiert der Mainstream, ob Kinder, Tiere und Angestellte zu Zwecken der Sicherheit und Effizienzsteigerung gechipt werden sollten. Viele dieser Projekte sind in vollem Gange. In Schweden gab es 2019 einen wahren Hype um implantierbare Zahlungsmittel. Tausende Menschen liessen sich Chips von der Grösse eines Reiskorns einpflanzen, um damit bargeldlos Geschäfte zu tätigen. 4,5 Millionen Menschen liessen sich von Worldcoin die Iris scannen, um eine digitale ID und ein paar Token zu erhalten. Und Elon Musks Neuralink- Projekt sorgte 2021 für Schlagzeilen, als Versuchstiere mittels Gedanken einen Computer bedienen konnten. Die meisten der gechipten Affen starben jedoch einen qualvollen Tod. Tierschützer liefen Sturm. Das hielt die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) nicht davon ab, Neuralink Ende 2023 die Genehmigung für Versuche am Menschen zu erteilen. Im Januar 2024 unterzog sich der erste Proband diesem riskanten Eingriff. Einen Monat später war er in der Lage, die Maus eines Computers mit seinen Gedanken zu steuern. In den Medien wird Musks Projekt als revolutionärer Fortschritt im Bereich der Neurowissenschaften angepriesen – obwohl CIA und DARPA bereits in den 1990ern solche Versuche durchführten. Nicht umsonst berichtete The Atlantic im November 2018, dass das Pentagon plane, «die Gehirne seiner Soldaten zu programmieren». Was der Gesellschaft derzeit als bahnrechende Entwicklung verkauft wird, ist alte Technologie. Die zunehmende Berichterstattung soll nur deren Anwendung in der Breite normalisieren. 

Auch benötigt man keinen operativen Eingriff mehr, um Neuro-Technologie ins menschliche Gehirn zu bringen. Ein DARPA-finanziertes Start-up stellte bereits vor knapp zehn Jahren Nano-Bots vor, die ihren Weg ins Hirn über die Blutbahn finden. Das Harvard Magazine berichtete im Januar 2011 über bio-kompatible Transistoren von der Grösse eines Virus. Sie sind so klein, dass sie in Zellen eindringen können, ohne die Zellwand zu schädigen. Und folgt man den Ausführungen von Dr. Kris Pister, Kopf der 2002 gegründeten Firma Dust Networks (heute Analog Devices), war Nanotechnologie schon kurz nach der Jahrtausendwende so klein, dass sie als «Smart Dust» – als intelligenter Staub – flächendeckend eingesetzt werden konnte. Es haperte lediglich an der zivilen Infrastruktur für den Roll-out. Dank 5G-Netzausbau und totaler Digitalisierung unseres Lebensraumes hat sich das zwischenzeitlich geändert. Und das sollte Grund zur Sorge geben. Denn schon vor eineinhalb Jahrzehnten wusste Pister: «Smart Cities der Zukunft werden diese kostengünstige Technologie mit geringem Stromverbrauch nutzen und sie praktisch überall verteilen.» 

Pister spricht diesbezüglich von sogenannten Mesh- Netzwerken oder «Dust-Clouds», von artifiziellen Staubwolken, die aus einer Vielzahl mikroskopisch kleiner Nanopartikel bestehen. In einer Fabrik können diese Nano-Bot-Wolken eingesetzt werden, um Prozessabläufe zu analysieren. In Ballungszentren, um Verkehrsströme zu steuern. Wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in einem Beitrag vom 16. Juli 2013 ausführt, können die Schaltkreise und Sensoren der mit Ultraschall und Bewegungsenergie betriebenen Nano-Bots aber auch Gehirnaktivitäten des Menschen überwachen und beeinflussen. Das Fachmagazin Nature veröffentlichte am 30. Juli 2015 einen Artikel von Nina Vogt, der beschreibt, wie per herkömmlicher Spritze injizierbare Mesh-Netzwerke die Neuralfunktionen aufzeichnen, interpretieren oder verändern können. Am 24. Juli 2021 konnte man bei der BBC nachlesen, dass und wie der Infrarotlicht verwendende Nano-Partikel NeuroSWARM3 menschliche Gedanken lesen wird. Und wie die 2013 registrierte Google-Patentnummer US9539210B2 belegt, war Nano-Technologie seit Langem auch für Impfungen vorgesehen. 

Dazu werden wir künftig nicht mehr unbedingt im Impfzentrum oder beim Hausarzt antreten müssen. Denn wie BBC, MIT, Nature oder die britische Regierung mitteilen, haben China und Indien bereits inhalierbare Impfstoffe zugelassen. In Grossbritannien und anderen Ländern laufen Versuchsreihen und Genehmigungsverfahren. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, was dem pharmazeutisch-digital-finanziellen Komplex in diesem Kontext vorschwebt. Und auch nicht, um sich die Tragweite derartiger Entwicklungen zu vergegenwärtigen. Wir sind wohl nur ein, zwei herbeikalkulierte Pandemien davon entfernt, Massenimpfungen über die Atemluft verabreicht zu bekommen. Enthalten diese neben mRNA oder anderen Wirkstoffen auch Nano-Technologie, ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit endgültig Makulatur. Das Individuum wird Teil eines Mesh-Netzwerkes, einer Cloud, seine Gedanken les- und seine Emotionen steuerbar. Verdeckt applizierte, durch Schallwellen, Licht oder elektromagnetische Ladung steuerbare Technologie in unserem Gehirn stellt einen Angriff auf unsere Fähigkeit dar, frei denken zu können. Wirkt diese Technologie wie von den Technokraten gewünscht, lässt sich Widerstand gegen Tyrannen und Oppressoren womöglich bald per Knopfdruck beenden. 

Unter dieser Prämisse muss auch das Thema Geoengineering neu bewertet werden. Denn während die USA, China, Dubai oder auch das Land Baden-Württemberg einräumen, seit Jahrzehnten grossflächig Cloud Seeding zu betreiben – also Wettermodifikation zur Hagelabwehr oder atmosphärischem Wassermanagement –, dürften die verdeckt laufenden Projekte in diesem Bereich zwischenzeitlich deutlich weiter gehen. Siehe dazu mein Artikel «Wetter als Waffe», der die gut dokumentierte Geschichte der Wettermanipulation, über 200 Patentanmeldungen auf diesem Gebiet sowie die Militarisierung der Domäne seit Ende des 19. Jahrhunderts en détail beleuchtet. Das US-Militär nutzte künstlich erzeugten Regen bereits im Vietnamkrieg als Waffe. Vor einem halben Jahrhundert. Was heute möglich ist, möchte man sich kaum vorstellen. 

Unter dem Vorwand, das Weltklima retten zu wollen, planen die von Eugenik beseelten Philanthropen der «Super Class», unseren Planeten in eine chemische Wolke zu hüllen. CNBC berichtete am 7. September 2019. Mit 800 Grossraumflugzeugen sollen Tonnen von Kalk, Titan, Zinkoxid, Aluminium und «Staub» in der Atmosphäre ausgebracht werden, um die Sonneneinstrahlung zu reduzieren. China beschäftigt fast 40’000 Personen im Bejing Weather Modification Office, dem 35 speziell ausgerüstete Flugzeuge zur Verfügung stehen. Nach Informationen von Vanity Fair gaben die Wetteringenieure im Reich der Mitte schon 2006 eine Million Schüsse in den Himmel ab und starteten 80’000 Raketen. Mit knapp 100 Flugzeugen liesse sich ganz China gleichzeitig bearbeiten. Mit 9’596’960 Quadratkilometern Fläche immerhin das drittgrösste Land der Erde. Für die gesamte Landfläche des Planeten, knapp 150 Millionen Quadratkilometer, wären also circa 1500 Flugzeuge nötig. Allerdings nur, wenn diese gleichzeitig im Einsatz sind. Sequenziert man Geoengineering-Aktivitäten, käme man mit einer Flotte von 500 bis 750 Flugzeugen aus und wäre dennoch in der Lage, den gesamten Globus abzudecken. Die Sonne bekäme man unter dieser mutmasslich gesundheitsschädlichen Wolkendecke jedenfalls nur noch selten zu Gesicht. 

Kostengünstige Nanopartikel bei Cloud-Seeding-Flügen auszubringen, wäre ein Leichtes. In unserer Nahrung, die von der Prädatorenkaste seit jeher als Waffe gegen ihre Gegner und Untertanen eingesetzt wird, befinden sich neben allerlei Giften wie Glyphosat oder Fluorid ja auch schon mRNA-behandeltes Fleisch, genmanipulierter Fisch oder DNA-codierte Pilzsporen «zur Optimierung der Supply Chain». Ob die Konsumenten gesundheitliche Schäden davontragen, ist der Konzern-Plutokratie gleichgültig. 

Ohne Zweifel: Der dritte Weltkrieg ist in vollem Gange. Es ist ein asymmetrischer Krieg, ein heimtückischer Angriff der Herrschenden auf die Spezies Mensch. Geführt wird er an allen Fronten. Er soll nicht nur das Finanzsystem, die Weltwirtschaft, etablierte Sozialstrukturen, Bildung und tradierte Wertesysteme transformieren, sondern vor allem uns. Denn damit rückt das erklärte Ziel der Eugenik-Apologeten – die kontrollierte Zucht einer tumben, konformistischen Klasse von Lohnsklaven – in greifbare Nähe. 

Bleibt nur die Frage, ob die neofeudalistischen Herrschaftskartelle ihren Nachhaltigkeitskorporatismus dieses Mal ohne Blutvergiessen und die totale militärische Eskalation implementieren können. Die Geschichte spricht dagegen. Und es ist an uns, sie zu ändern. Jetzt. 

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Tom-Oliver Regenauer war nach betriebswirtschaftlicher Ausbildung unter anderem als Betriebsleiter, Unternehmens- und Managementberater sowie internationaler Projektmanager tätig. Seit Mitte der 1990er-Jahre ist er zudem als Musikproduzent und Texter aktiv und betreibt ein unabhängiges Plattenlabel. Sein neustes Buch «Hopium» (2025, 376 Seiten) ist über tredition.com oder buchkomplizen.de erhältlich. 

Dies ist ein Auszug des Artikels «Smarter Exodus», der im November 2024 auf seinem Blog regenauer.press erschien.


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