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Ärzteverfolgung in Deutschland    

Interview mit Rolf Kron und Dr. med. Carola Javid-Kistel

Deutschland verfolgt Ärzte und Ärztinnen, die sich auf ihren Berufseid, den hippokratischen Eid berufen. Und das mit einer Härte, die als beispiellos bezeichnet werden muss: Hausdurchsuchungen im Morgengrauen, Beschlagnahmungen, Strafverfahren, existenzielle Bedrohung bis hin zum Entzug der Approbation – das Muster ist immer dasselbe. 

Der jüngste Fall von Dr. med. Bianca Witzschel widerspricht zudem diametral der politischen Darstellung, es habe keine Verfolgung von Ärzten in der Corona-Zeit gegeben. Die heute 69-Jährige wurde zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, nachdem sie bereits 476 Tage in Untersuchungshaft sass; nun sitzt sie erneut unter Freiheitsentzug. Die Vorwürfe betreffen Atteste zu Maskenpf licht, Impfunfähigkeit und PCR-Tests, die sie ausschliesslich auf Basis persönlicher Untersuchungen und ärztlicher Dokumentation ausgestellt hatte. Nun wurde sie aufgrund dessen verurteilt. Die Folgen sind existenziell: Verlust von Praxis, Wohnung, Approbation und wirtschaftlicher Grundlage. 

Vielen Ärzten ergeht es wie Bianca Witzschel – um die Tausend Fälle sind bekannt. Dabei berufen sich viele dieser Mediziner lediglich auf ein ethisches Selbstverständnis, das im modernen ärztlichen Gelöbnis festgehalten ist. Dort steht unter anderem: Selbst unter Bedrohung an Leib und Leben ist medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anzuwenden. Und die ärztliche Berufsordnung verbietet ausdrücklich, Weisungen von Nichtärzten zu medizinischen Entscheidungen entgegenzunehmen. Zudem verbietet es der Nürnberger Kodex, an Menschen medizinische Versuche durchzuführen. Diesen Geboten bleiben die betroffenen Ärzte treu. Wir haben mit zwei von ihnen gesprochen. 

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Rolf Kron war 30 Jahre lang als Arzt tätig. Er ist Mitgründer der Netzwerke Ärzte stehen auf und Corona-Solution.

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Dr. med. Carola Javid-Kistel ist ehemalige Ärztin für Homöopathie mit 30 Jahren Praxiserfahrung.

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Die anhaltende Verfolgung von Ärzten in Deutschland hat zu einer starken Vernetzung und zur Gründung des Fördervereins «Weißer Kranich e.V.» von Ärzte stehen auf geführt. Für finanzielle Unterstützung sind sie dankbar:

Förderverein Weißer Kranich e.V.
IBAN: DE56 7645 0000 0232 1701 91


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