MOMO

«Momo» ist eine Weihnachtsgeschichte für Kinder und gleichzeitig eine erleuchtende Geschichte für Erwachsene zum besseren Verständnis des ungerechten Geldsystems. «Momos» Potenzial in Bezug auf das friedliche Zusammenleben der Menschheitsfamilie kann nicht überschätzt werden.

Die Geschichte handelt vom ungeheuerlichen Privileg, das sich einige wenige Menschen bereits vor Jahrhunderten einfach genommen haben: Die unbegrenzte und dafür Zinsen verlangende Schuldgeld-Schöpfung aus dem Nichts durch Zentralbanken und Geschäftsbanken, auf Kosten unser aller Arbeit und Lebenszeit. Dabei handelt es sich um nichts weniger als das Monopol zum unendlichen Drucken von Geld zum eigenen Vorteil und mittlerweile zur Beherrschung der Welt und über 90 Prozent aller Menschen.

Der Autor von «Momo», Michael Ende, erkannte bereits in den 1970er-Jahren, dass das kapitalistische Fiat- oder Fake-Money-System durch Inflation bzw. Geldentwertung und Verarmung der Mehrheit immer wieder grosse Krisen und Kriege provoziert, und dass wir dies nur verhindern können, indem wir die menschengemachten Spielregeln des Geldsystems verändern. Michael Ende wünschte sich ganz offensichtlich eine öffentliche Diskussion über ein demokratisches Geldsystem, mit dem Ziel, die Zukunft unserer Kinder entscheidend zu verbessern. Denn was das Geldsystem zerstört, kann kein Sozialsystem jemals reparieren. Noch kurz vor seinem Tod bedauerte Michael Ende, dass man seine Botschaft nicht ernstgenommen hatte, wie ein sehenswerter Dokumentarfilm aus dem Jahr 1996 festhält.

Die MOMO Friedensbewegung

Die MOMOs, die Mitglieder der MOMO Friedensbewegung, sehen in der humanen Marktwirtschaft von Peter Haisenko die bisher beste Umsetzung eines fliessenden und nicht inflationären Geldsystems. Die humane Marktwirtschaft könnte die bereits viel zu lange andauernde Herrschaft des Fake-Money beenden. Insofern ist das tiefere Verständnis der Geschichte von «Momo» absolut essenziell für die friedliche Entwicklung unserer Gesellschaft, denn das Geldsystem ist das Hauptproblem.

Weil «Momo» aber auf eine für jedermann verständliche Art die Ungerechtigkeit des Schuldgelds offenlegt, sind diese schöne Geschichte und die gleichnamige Friedensbewegung nun ins Fadenkreuz des gewissenlosen Systems geraten. Der juristische Angriff auf uns zeigt ganz klar, dass sich die Konstrukteure und Vertreter des Weltfinanzsystems vor «Momo» fürchten.

Das ist ein sehr guter Grund, euch allen das Buch und den Film sowie die MOMO Friedensbewegung wärmstens zu empfehlen – speziell zu Weihnachten, dem Fest des Lichts und der Erleuchtung. «Momo» ist nicht nur ein Plädoyer für ein gerechteres Geldsystem, seine Botschaften zielen auf Empathie, die Tugend des Zuhörens und mehr Frieden in dieser Welt. Dies umzusetzen könnte uns, vereint als Menschheitsfamilie, dank MOMO gelingen. ♦

von einem Momo


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