Ohne Privateigentum keine Freiheit

Eigentumsrechte sind der Schlüssel zu einer freien, friedlichen und wohlhabenden Gesellschaft, auch wenn sich diese Tatsache nicht intuitiv erschliessen mag. Diverse politische Gruppierungen stehen Eigentumsrechten offen feindlich gegenüber. Sie realisieren nicht, dass es gerade die eigentumsrelativierenden bis -feindlichen Ideologien waren und sind, in deren Namen massive Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt wurden und werden.

Sowohl der Nationalsozialismus als auch der Kommunismus, um zwei Extrembeispiele zu nennen, sind ohne einen exzessiv in das Eigentum eingreifenden Staat nicht durchführbar. Während im Kommunismus das Privateigentum an den Produktionsmitteln gänzlich überwunden werden sollte, wurde dieses im Nationalsozialismus zwar formell beibehalten, de facto aber dermassen regulatorisch eingeschränkt, dass die Eigentümer praktisch nicht mehr über ihr Eigentum verfügen konnten – die Eigentumstitel verkamen also zu einer leeren Hülse, über die der Staat durch seine Befehle verfügte.

Hätten diese verbrecherischen sozialistischen Systeme keinen Weg gefunden, das Privateigentum auszuhebeln, wären die unvorstellbaren historischen Gräuel und die Millionen von Todesopfern gar nicht erst möglich gewesen. Denn Eigentumsrechte, das begreifen immer noch zu wenige, schliessen auch den eigenen Körper mit ein. Jeder ist Eigentümer seiner selbst, und keiner hat Anspruch oder ein Recht darauf, mit dem Körper eines anderen – ohne dessen Einverständnis – irgendetwas anzustellen.
 Wäre das Privateigentum vollumfänglich und für alle…

von Olivier Kessler


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